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20.09.2012 von eb , - Surreale Sichten.

Von einem der auszog, - alles positiv zu sehen.

Aus der Reihe: "Dark worlds."

(C.) 30x24cm Marouflage Acryl, Polychromos     Klick macht dick.
bild



Im Niemandsland der ungemochten Sichten,
- dort, wo sich Zwielicht mit dem Nebel mischt.
Ist nichts mehr, was die Angst könnt schlichten,
- die sich in den Nacken krallt, - wie kalte Gischt.

Kein Punkt, kein Raum, der dir gibt Halt,
- noch Ziel, noch Hoffnung oder Sicherheit.
Alles was sich in dir ballt,
- ist Grauen gar, - und Furchtsamkeit.

Drum sieh dich vor, an diesem Ort,
- den du aus Torheit nicht vermeiden wolltest.
Hier trägt dein Schreien sinnlos fort,
- all dies, - was du nicht sehen solltest.

Die Augen, die dich hier verfolgen,
- sind nicht nur Reste von Visionen.
Es sind die Augen, die dem Unheil folgen,
- und dich niemals, - werden schonen.

Die Sinne, die dich hier ertasten,
- spürst du wie Schlingen um den Hals.
Und wie sie auf deinem Brustkorb lasten,
- mit Atemnot, - und Angstschweiß ebenfalls.

Die Geister, die dich hier umhüllen,
- und die du schmeckst wie Gift und Galle.
Werden letztlich deine Lungen füllen,
- und die letzte Hoffnung bringen dann, - zu Falle.

Da ist nichts mehr, was dich kann retten,
- kein freundlich Licht, noch irgendwo ein Weg.
Dies ist der Ort, den niemand kann verwetten,
- und keinem Menschen, - bietet einen Steg.

So gib dich auf, und all dein Wollen,
- die Panik die du hast, - ist echt.
Am Ende meist die Augen rollen,
- der letzte Schrei, - klingt schrill und schlecht.


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