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20.05.2019 von eb , - Aktuelle Bilder

Gustav, ist heute surreal zumute.

Die Kunst Legenden zu bauen, die niemals welche werden. (Obwohl, man weiß es nicht mehr so recht)

Klick macht wirrer
bild Nein, nein, - dass da, ist "kein" Gartenzwerg, sondern Gustav, - der Märchenzwerg. Gartenzwerge, sind in der Regel Gebilde aus Plastik, Holz, Stein oder Zuckerguss, und können ob solcher handfester Materialien nicht in die Kategorie der Märchenzwerge gezählt werden. Außerdem hat Gustav einfach die schickere Zipfelmütze. Die ist zwar selbst für Fahrradfahrer absolut untrendy, wärmt in seinem Fall, aber ein ziemlich gescheites wirres Köpfchen. Das in der Flasche, war auch nicht etwa Schnaps oder ähnliches, worüber man jetzt seinen merkwürdigen Blick deuten könnte, - sondern ist natürlich ein Edel-Energy-Drink aus den Luftfässern elysischer Bio-Epigenetiker. Das Zeug soll gut gegen Falten sein und da Gustav nicht mehr der Jüngste ist, erhält er sich damit seinen jugendlichen Teint. Das hat er sich aber nicht im Diesseits ab geschaut, wo auch jeder an die Märchen vom; "Forever young" glaubt, und sich entsprechend einschmiert oder voll schüttet, um bis in alle Ewigkeiten möglichst jugendlich auf Prinz oder Prinzessin machen zu können. Im Märchenland, klappt so was vielleicht, aber in der realen Welt, muss man nur in so manche Königsfamilie schauen, um zu sehen, wie faltig das eben real endet. Außerdem, verdient sich hier im Märchenland auch keiner eine goldene Nase über den Humbug, sondern macht eben Nonsens des Nonsens wegen und erwartet nicht, dass irgendwelche Spinner, welche sich reale Menschen schimpfen, daran glauben. Immerhin, erzählen die ihren Kindern ja selber, was Märchen sind und was nicht. Jetzt hat Gustav aber ein Problem, denn irgendwelche Leute aus dem Diesseits, halten sein Luftwässerchen für ein verkaufbares Produkt, und nun rennen ihm die Werbefritzen genauso die Märchenbude ein, wie die halbe diesseitige Esoterikerwelt auf der Suche nach dem Jungbrunnen oder sonstigen Zauberwässerchen.

Dies fing bereits schon vor Wochen an, als ihm einige entrückte Gemüter mit Forscherdrang im Feinstofflichen begegneten, welche ihn in ihren Träumen für einen Guru hielten. Da er gerade eine Pulle in der Hand hatte, war das für die auch gleich der heilige Gral. Die waren sogar richtig versessen darauf und Gustav befürchtete schon, dass es in Richtung Komasaufen gehen würde, obwohl da kein Molekül Alkohol in der Flasche war. Irgendwas, mussten die aber aus ihren Träumen mitgenommen- und weiter erzählt haben, denn seitdem kommen alle möglichen verrückten Gestalten vorbei und fragen ihn über sein Lieblingsgesöff aus. Möglicherweise, liegt es am Namen, bzw. der Getränkebezeichnung, doch die hatten sich die eh nicht existierenden-, aber stets zum schrägen Humor aufgelegten elysischen Panscher aus verschiedenen Werbebroschüren der diesseitigen Welt zusammen gebastelt, - also auch nichts ungewöhnliches. Die einen erklärten ihm, dass man damit vielleicht besonders wirkungsvolle Bachblüten züchten kann, andere fragten ihn, wie sich bei ihm die Bewusstsein-erweiternde Wirkung davon auswirkt, und wiederum andere meinen, dass man damit systemische Heilungsprozesse auf Basis irgendeines bekannten Quacksalbers ihrer Welt unterstützen könnte. Gestern kam sogar ein Quantenheiler vorbei, der ihm verklickern wollte, dass man damit den Leuten eine ganz neue spirituelle Erfahrung vermitteln könnte und ob Gustav ihm, mit Gewinnbeteiligung natürlich, einen exklusiven Abnahmevertrag für das Zeugs besorgen könne. Fast war er schon wieder beruhigt, als eine folgende Qualitäts-Testerin der Homöopathen erklärte, dass die Information des Getränkes, trotz Luftigkeit, immer noch so überladen sei, dass man es leider nicht zum Schlucken von Globulis verwenden könne. Dann kam aber eine ganze Brigade von Kosmo-Schamanen, die irgendwas von Chakren plapperten und meinten, dass seine Luftplörre genau der richtige sinnliche Zusatzgenuss mit Verjüngungspotential für ihre Kundschaft wäre. Seitdem, schaut Gustav nur noch entgeistert aus der Wäsche und fragt sich, auf welcher Seite eines Märchenlandes er eigentlich lebt.


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